FlightHub: Drohnen-Management-Plattform von DJI

FlightHub: Drohnen-Management-Plattform von DJI

FlightHub zeigt Livestreams von bis zu vier Drohnen gleichzeitig.

(Bild: DJI)

Die webbasierte Applikation FlightHub soll Unternehmen beim Management ihrer Drohnen-Flüge helfen. Das System kann mehrere Drohnen in Echtzeit überwachen. FlightHub soll ab Mitte Dezember als Abo-Service angeboten werden.

Mit FlightHub hat DJI in dieser Woche auf seiner AirWorks Conference eine zentrale Drohnen-Verwaltungsplattform vorgestellt. Die Web-basierte Anwendung des chinesischen Drohnen-Herstellers bietet unter anderem eine Kartenansicht, die Telemetrie-Daten von allen eingesetzten Drohnen in Echtzeit auf einer Karte anzeigt. Unternehmen sollen so gleichzeitige Flüge mit mehreren Drohnen-Teams einfacher koordinieren können. FlightHub ist außerdem an DJIs Geofencing-System angebunden. Hier werden Sicherheitshinweise und eingeschränkte Flugzonen – beispielsweise in der Nähe von Flugplätzen – angezeigt.

Neben der Karten-Ansicht bietet FlightHub auch eine Echtzeit-Ansicht, die Videos im Livestream von bis zu vier Drohnen gleichzeitig anzeigt. FlightHub speichert und synchronisiert außerdem die Daten aller Drohnenflüge in einer durchsuchbaren Datenbank. Unternehmen sollen damit die Einhaltung von Regularien nachweisen, Zwischenfälle rekonstruieren und Einsätze mit detaillierten Flugprotokollen wiederholen können.

FlightHub soll außerhin ein detailliertes Drohnen- und Pilotenmanagement bieten. Das System überwacht die verwendete Ausrüstung und ordnet Teams nach Projekten, Regionen oder Klienten ein. Als zukünftiges Feature will DJI den Datentransfer von Fotos und Videos aus seiner DJI Pilot App umsetzen. In der aktuellen Version von FlightHub müssen diese Daten noch händisch per SD-Karte kopiert werden.

FlightHub ist kompatibel mit den DJI-Drohnenmodellen der Serien Matrice 200, Mavic Pro, Phantom 4 und Inspire 2. Interessierte können sich ab sofort im DJI-Online-Store für einen Zugang zur Beta-Phase bewerben. Vom 14. November bis 14. Dezember 2017 läuft die Applikation dann im offenen Beta-Programm.

Im Anschluss soll die fertige Version in drei unterschiedlichen Abo-Modellen zur Verfügung stehen. Für 99 US-Dollar im Monat können Unternehmen alle Funktionen außer der Echtzeit-Ansicht nutzen und bis zu fünf Drohnen gleichzeitig überwachen. Für 299 US-Dollar monatlich bietet das Advanced-Paket alle Funktionen inklusive Echtzeit-Ansicht sowie Management für bis zu zehn Drohnen. Für Kunden, die mehr als zehn Drohnen gleichzeitig koordinieren wollen, hat DJI das Enterprise-Paket im Angebot. Details zu dessen Preis sind bislang allerdings noch nicht bekannt.

(Denise Bergert) / (anw)

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